Gemeinschafts Projekt neuer Kaiser-Wilhelm-Tunnel
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Info-Center für Jahrhundertbauprojekt an der Mosel in Cochem eröffnet

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Baubeginn für Brückenbauwerk in Cochem - 200 Millionen Euro Gesamtinvestition

(Frankfurt am Main, 13. März 2010) Zusammen mit Helmut Probst, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, und Herbert Hilken, Stadtbürgermeister Cochem, eröffnete heute die Deutsche Bahn in der Endertstraße 8 in Cochem das Info-Center für das Jahrhundertbauprojekt Kaiser-Wilhelm-Tunnel. Auf 225 Quadratmeter Ausstellungsfläche können sich interessierte Cochemer und Besucher der Reichsstadt von Dienstag bis Samstag, jeweils von 13 bis 19 Uhr, über das Bauprojekt informieren. Besuchergruppen können nach Terminvereinbarung auch außerhalb dieser Öffnungszeiten die Ausstellung besichtigen.

Gleichzeitig begannen heute in Cochem die für den Neubau der zweiten Tunnelröhre erforderlichen Brückenbaumaßnahmen mit einem symbolischen Spatenstich. Damit werden jetzt auch auf Cochemer Seite die ersten Baumaßnahmen sichtbar. Neben der Brücke, die an den bestehenden Kaiser-Wilhelm-Tunnel anschließt, wird bis Sommer 2011 eine weitere Brücke gebaut. Das Gebäude Endertstraße 9 wird zurückgebaut, an seiner Stelle wird 2012 die Tunnelvortriebsmaschine, nachdem sie 4,2 Kilometer durch den Fels zurückgelegt hat, aus dem Berg kommen.

Die 90 Meter lange und 10 Meter breite Tunnelvortriebsmaschine wurde eigens für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel gebaut. Die fertige Maschine mit einem Gesamtgewicht von 1710 Tonnen wird derzeit in Ediger-Eller montiert. Ab Mai soll mit dem Vortrieb begonnen werden.

900.000 Tonnen Gestein müssen ausgebrochen werden, die auf der Schiene abtransportiert und im Westerwald zur Renaturierung einer Tongrube eingesetzt werden. 77.000 Tonnen Beton werden für die Herstellung der Tunnelschale benötigt. Nach der Fertigstellung der neuen Röhre kann dann der alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut werden. Ab 2016 wird der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig, jedoch in zwei getrennten Tunnelröhren laufen. Eine Erhöhung der Streckenkapazität wird durch den Neubau daher nicht erreicht, jedoch wird durch die zweite Tunnelröhre und die Erneuerung des bestehenden Tunnels sichergestellt, dass auch in Zukunft die Moselstrecke für den Zugverkehr befahrbar bleibt. Auch während der Bauzeit muss der Zugverkehr nicht unterbrochen werden. Insgesamt werden 200 Millionen Euro investiert.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher



 

Tunnelvortriebsmaschine für das Jahrhundertbauprojekt an der Moselstrecke vorgestellt

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1.710 Tonnen schwere Maschine baut zweite Röhre des Kaiser-Wilhelm-Tunnels bei Cochem / 200 Millionen Euro Gesamtinvestition

(Frankfurt am Main, 5. Februar 2010) Am 15. Mai 1874 begannen in Eller an der Mosel die Arbeiten für den zweigleisigen Kaiser-Wilhelm-Tunnel, der 111 Jahre lang der längste Tunnel Deutschland bleiben sollte. Im Mai wird mit dem Bau einer zweiten Tunnelröhre von der Deutschen Bahn erneut ein Jahrhundertbauprojekt an der Moselstrecke von Koblenz nach Trier begonnen. Die Röhre des 4,2 Kilometer langen Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel wird in nur zwei Jahren Bauzeit mit einer Tunnelvortriebsmaschine errichtet, die heute bei der Herstellerfirma im badischen Schwanau vorgestellt wurde.

Die 90 Meter lange und 10 Meter breite Tunnelvortriebsmaschine wurde von der Firma Herrenknecht eigens für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel gebaut. Die fertige Maschine mit einem Gesamtgewicht von 1710 Tonnen wird in den kommenden Wochen in insgesamt 91 Transporten, davon 40 Sondertransporte, zu der über 350 Kilometer weit entfernten Baustelle an der Mosel gebracht und dort wieder zusammengesetzt. Zu den größten Einzeltransporten gehören der 125 Tonnen schwere Schneidradantrieb und die 19 Meter lange und 95 Tonnen schwere Förderschnecke. Bis April soll die Tunnelvortriebsmaschine in Ediger-Eller wieder zusammen gebaut worden sein, so dass bereits im Mai mit dem Vortrieb begonnen werden kann.

Die zweite, diesmal eingleisige Eisenbahntunnelröhre, 4.242 Meter lang, wird bis 2012 von Ediger-Eller aus durch den Berg nach Cochem gebaut. 900.000 Tonnen Gestein müssen ausgebrochen werden, die auf der Schiene abtransportiert und im Westerwald zur Renaturierung einer Tongrube eingesetzt werden. 77.000 Tonnen Beton werden für die Herstellung der Tunnelschale gebraucht. Nach der Fertigstellung der neuen Röhre kann dann der alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut werden. Ab 2016 wird der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig, jedoch in zwei getrennten Tunnelröhren laufen. Eine Erhöhung der Streckenkapazität wird durch den Neubau daher nicht erreicht, jedoch wird durch die zweite Tunnelröhre und die Erneuerung des bestehenden Tunnels sichergestellt, dass auch in Zukunft die Moselstrecke für den Zugverkehr befahrbar bleibt. Auch während der Bauzeit muss der Zugverkehr so nicht unterbrochen werden. Insgesamt werden 200 Millionen Euro investiert werden.


Bahngipfel Rheinland-Pfalz: DB sagt 1,3 Milliarden Euro Investitionen zu - Landesregierung begrüßt Lärmschutzmaßnahmen

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Mainz bleibt Sitz der DB Schenker Rail - DB setzt am Mittelrhein leisere Güterwagen ein - 1.350 Güterwagen werden auf Flüstersohle umgerüstet - Hunsrückbahn wird weiter gemeinsam vorangetrieben

(Mainz, 15. März 2010) „Der Bund muss die für die zügige Umsetzung des wichtigen Neubauprojektes am Nordkopf Mainz benötigten 48 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit die derzeitigen und in Zukunft zu erwartenden Verkehrsströme besser bewältigt werden können.“ Dies äußerten übereinstimmend der rheinlandpfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, im Anschluss an den ersten „Bahngipfel Rheinland-Pfalz“. Bei diesem Projekt, das für die Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs im westlichen Rhein-Main-Gebiet und für die Güterverkehrsströme der Nord-Süd-Richtung von entscheidender Bedeutung ist, müsse nur noch das Signal auf Fahrt gestellt werden. Alle notwendigen planerischen und genehmigungsrechtlichen Vorarbeiten habe man bereits durchgeführt.

Ingesamt wird die DB bis 2015 ca. 1,3 Milliarden Euro in Rheinland-Pfalz investieren. Das größte Einzelprojekt ist mit über 200 Millionen Euro der Neubau einer zweiten Tunnelröhre für den Kaiser-Wilhelm-Tunnel an der Moselstrecke und die Sanierung des bestehenden Tunnels. Die Teilnehmer des Bahngipfels stimmten darin überein, dass insgesamt die Investitionen in die Schiene gestärkt werden müssten.
Deshalb dürfe der Bund die Mittel für Erhaltungs-, Aus- und Neubaumaßnahmen in den nächsten Jahren nicht zurückfahren, sondern müsse die Mittel steigern, so Ministerpräsident Kurt Beck.

Ein zentrales Infrastrukturprojekt des Landes Rheinland-Pfalz im Schienenverkehr ist die Reaktivierung der Hunsrückbahn zur Anbindung des Flughafens Hahn und der Hunsrück-Region an das Schienennetz. Die Entwurfsplanung für den Streckenausbau wurde im Herbst 2009 fertig gestellt. Minister Hering teilt dazu mit, dass mit der DB AG der Abschluss einer Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung angestrebt wird. Die DB AG habe auch ihre volle Unterstützung zugesagt, damit die für das Konzept „Rheinland-Pfalz-Takt 2015“ notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zeitgerecht umgesetzt werden können. Mit dem zukunftsgerichteten Angebotskonzept strebt das Land gemeinsam mit den Zweckverbänden des Schienenpersonennahverkehrs eine weitere landesweite Ausweitung der Angebote um rund 20 Prozent an.

Bis 2011 investiert die Deutsche Bahn AG mehr als 17 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes in 179 kleinere und mittlere Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz. Mit den 237 Modernisierungsmaßnahmen wird nicht nur Beschäftigung gesichert, sondern vor allem auch kurzfristig zusätzlicher Nutzen für die Bahnkunden geschaffen. Größere Projekte aus dem Konjunkturprogramm sind die energetische Sanierung der Empfangsgebäude in Speyer und Worms sowie die Errichtung neuer Aufzüge in Andernach und Neuwied. Bei den großen Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz ist die Modernisierung nahezu abgeschlossen. 2003 wurden die Arbeiten in den Hauptbahnhöfen Kaiserslautern (31 Millionen Euro Investition) und Mainz (67 Millionen Euro Investition) abgeschlossen. In Koblenz wurden bis 2005 insgesamt 8,1 Millionen Euro in den Umbau des Empfangsgebäudes investiert. Bis 2011 wird für weitere 11,1 Millionen Euro die Verkehrsstation modernisiert.

Die S-Bahn Rhein-Neckar, in Deutschland die Nummer 1 in Sachen Kundenzufriedenheit, verbindet ab 2014 Ludwigshafen mit der Landeshauptstadt. Entlang der Strecke Ludwigshafen—Mainz werden 15 Bahnhöfe durch Um- oder Neubau zu attraktiven und barrierefreien S-Bahn-Stationen. Neue Bahnsteige mit 210 Metern Länge und einer Höhe von 76 Zentimetern erlauben bequemes Einsteigen in moderne Nahverkehrzüge und zur behindertengerechten Erschließung der Stationen werden Personenunterführungen, Treppen, Rampen und Aufzüge neu gebaut oder angepasst. Die Gesamtinvestitionen betragen ca. 50 Mio. Euro.

Eine Erfolgsgeschichte ist auch der grenzüberschreitende Hochgeschwindigkeitsverkehr nach Paris. Seit dem Start im Juni 2007 haben sich bereits über 3 Millionen Reisende für den ICE oder TGV entschieden. Die Deutsche Bahn wird weiterhin mit Nachdruck den Ausbau des Nordastes der Schnellverbindung Paris—Ostfrankreich—Südwestdeutschland (POS Nord) über Saarbrücken verfolgen und beabsichtigt alle im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes geplanten Maßnahmen bis Ende 2015 abzuschließen. Die in der Erklärung von Baudrecourt vom 20. April 2009 angesprochenen Zusatzmaßnahmen zur weiteren Ertüchtigung dieser Strecke sollen im Rahmen einer Arbeitsgruppe vertieft betrachtet werden. Ministerpräsident Beck und Bahnchef Grube erklärten die grundsätzliche Bereitschaft des Landes wie auch der DB, sich an den anfallenden Planungskosten zu beteiligen. Außerdem soll eine INTERREG-Förderung für diese Planungsarbeiten beantragt werden.

Die nochmalige Zusage der DB AG zum langfristigen Erhalt des Standortes Mainz der DB Schenker Rail Deutschland wurde von Ministerpräsident Beck und Verkehrsminister Hering ausdrücklich begrüßt. Für die Arbeitsplätze der DB in Rheinland-Pfalz sei das grundsätzlich ein positives Signal, stellte Ministerpräsident Beck fest. Der Güterverkehr der DB beförderte 2009 in Rheinland-Pfalz 6,88 Millionen Tonnen. Neben großen Industriekunden versorgt DB Schenker Rail über zahlreiche Güterverkehrsstellen ganz Rheinland-Pfalz.

Das besonders sensible Thema des Schienenlärms im Mittelrheintal nahm breiten Raum bei dem Spitzengespräch ein. In Rheinland-Pfalz wurden bereits in 48 Ortschaften Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 60 Kilometern für über 63 Millionen Euro errichtet. 28.500 Schallschutzfenster wurden gefördert. Im Schienengüterverkehr setzt die DB auf Lärmvermeidung. „Wir werden beim Bund den Antrag stellen, 1.350 Güterwagen auf die Verbundstoffbremssohle umrüsten zu können, die bevorzugt im Mittelrheintal eingesetzt werden sollen“, sagt Grube. Damit ausgestattete Güterwagen sind deutlich leiser. Die DB verfügt bereits über 5.000 solcher Güterwagen.

Minister Hering verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Rheinland-Pfalz im Bundesrat einen Entschließungsantrag eingebracht habe, mit der eine Bonusregelung für lärmgeminderte Güterwagen im Bestand eingeführt werden soll. „Wir brauchen wirtschaftliche Anreize für eine schnelle Umrüstung von Bestandswagen“, so der Minister. Langfristig sei für eine nachhaltige Entlastung des Rheintals auch eine alternative Güterverkehrstrecke notwendig.

Alle berichte von der Presse stelle Der Deutschen Bahn


Neuer Kaiser-Wilhelm-Tunnel: Tunnelvortriebsmaschine vorgestellt

Die neue TVM für den Kaiser-Wilhelm-Tunnel beim Hersteller Herrenknecht; Foto: DB AG

Im Mai beginnt der Bau des neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnels im Zuge der Moselstrecke. Für den 4242 m langen eingleisigen Tunnel wurde jetzt die neue Tunnelvortriebsmaschine bei Herrenknecht erstmals montiert.

Die 1710 t schwere Maschine wird nun in insgesamt 91 Transporten, davon 40 Sondertransporte, zur Baustelle befördern. Bis April soll die Tunnelvortriebsmaschine in Ediger-Eller wieder zusammen gebaut worden sein. Bis 2012 soll der neue Tunnel fertig gestellt sein, anschließend wird der alte Tunnel bis 2016 saniert und eingleisig zurück gebaut. Der Abraum des neuen Tunnels wird per Bahn in den Westerwald transportiert und wird Renaturierung einer Tongrube genutzt. (cm)


Tag der offenen Baustelle

Tunneltaufe für Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel

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Die rheinland-pfälzische Landesmutter Roswitha Beck hat für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel die Patenschaft übernommen. In zwei Jahren müssen nun 900.000 Tonnen Stein gebrochen werden.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, Ralph-Peter Hänisch, Vorstand Produktion bei der DB Netz AG, und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Udo Wagner, haben am 10. März das Startsignal zum Bau des über vier Kilometer langen Tunnels zwischen Ediger-Eller und Cochem gegeben.

Ansprache von Ministerpräsident Kurt Beck bei der Tunneltaufe, Quelle: Fotograf Lothar Mantel

Ansprache von Ministerpräsident Kurt Beck bei der Tunneltaufe

Bild vergrößern: Ansprache von Ministerpräsident Kurt Beck bei der Tunneltaufe

Einem alten Brauch der Mineure folgend, wurde der neue Tunnel getauft. Die Patenschaft für den „Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel“ übernahm Roswitha Beck, die Ehegattin des Ministerpräsidenten. Ihren Vornamen wird der Tunnel während der Bauzeit tragen. Im Anschluss an die Tunneltaufe war die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Bausstelle eingeladen und konnte sich vor Ort über das Bauprojekt informieren.

„Mit dem Neubau einer zweiten Röhre und der Erneuerung des alten Kaiser-Wilhelm-Tunnels schaffen wir ein Stück modernster Infrastruktur auf der wichtigen Strecke zwischen Koblenz und Trier“, erklärt der für den Bereich Produktion zuständige DB Netz-Vorstand Hänisch. „Gleichzeitig leisten wir mit einer Investition von rund 200 Millionen Euro einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft, von der nicht zuletzt auch regionale mittelständische Baufirmen profitieren“.

Ab 2016 Zugverkehr in zwei Röhren

Das Jahrhunderbauprojekt der Deutschen Bahn an der Moselstrecke von Koblenz nach Trier wird mit dem Bau der zweiten Tunnelröhre im Mai beginnen. Der Neue Kaiser-Wilhelm-Tunnel wird in nur zwei Jahren Bauzeit mit einer Tunnelvortriebsmaschine errichtet. Die 90 Meter lange und 10 Meter breite Maschine wurde von der Firma Herrenknecht eigens für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel gebaut. Das Bohrgerät mit einem Gesamtgewicht von 1.710 Tonnen wurde in insgesamt 91 Transporten an die Mosel gebracht

Die zweite, diesmal eingleisige Eisenbahntunnelröhre, 4.242 Meter lang wird von Ediger-Eller aus durch den Berg nach Cochem führen. 900.000 Tonnen Gestein müssen ausgebrochen werden, die auf der Schiene abtransportiert und im Westerwald zur Renaturierung einer Tongrube eingesetzt werden. 77.000 Tonnen Beton werden für die Herstellung der Tunnelschale gebraucht werden. Nach der Fertigstellung der neuen Röhre kann dann der alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut werden. Ab 2016 wird der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig, jedoch in zwei getrennten Tunnelröhren laufen.
 

Neue Tunnelröhre für die Mosel-Bahnstrecke

Ediger-Eller/Cochem An der Mosel-Bahnstrecke zwischen Ediger-Eller und Cochem hat am Samstag offiziell der Bau einer zweiten Röhre für den Kaiser-Wilhelm-Tunnel begonnen. Bei dem 200- Millionen-Euro-Projekt fräst sich eine riesige Vortriebsmaschine mehr als vier Kilometer durch den Berg, sagte ein Bahn-Sprecher.

Zur sogenannten Andrehfeier wurde zunächst eine Statue der Heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, gesegnet und an ihren Platz in der Nähe des künftigen Eingangs gebracht. Tunnelpatin und irdische Vertreterin der Heiligen Barbara während der Bauzeit ist die rheinland-pfälzische First-Lady Roswitha Beck.

dpa-infocom


 

Tunneltaufe und Tag der offenen Baustelle beim Jahrhundertbauprojekt an der Moselstrecke

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Landesmutter übernimmt Tunnelpatenschaft / 200 Millionen Euro Gesamtinvestition / Bevölkerung feiert Bauprojekt beim Tag der offenen Bausstelle

(Frankfurt am Main, 10. April 2010) Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, Ralph-Peter Hänisch, Vorstand Produktion bei der DB Netz AG, und der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Udo Wagner, gaben heute das Startsignal zum Bau des über vier Kilometer langen Tunnels zwischen Ediger-Eller und Cochem. Einem alten Brauch der Mineure folgend, wurde der neue Tunnel heute getauft, die Patenschaft für den „Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel“ übernahm Roswitha Beck, die Ehegattin des Ministerpräsidenten. Ihren Vornamen wird der Tunnel während der Bauzeit tragen. Im Anschluss an die Tunneltaufe war die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Bausstelle eingeladen und konnte sich vor Ort über das Bauprojekt informieren.

„Mit dem Neubau einer zweiten Röhre und der Erneuerung des alten Kaiser-Wilhelm-Tunnels schaffen wir ein Stück modernster Infrastruktur auf der wichtigen Strecke zwischen Koblenz und Trier“, erklärt der für den Bereich Produktion zuständige DB Netz-Vorstand Hänisch. „Gleichzeitig leisten wir mit einer Investition von rund 200 Millionen Euro einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft, von der nicht zuletzt auch regionale mittelständische Baufirmen profitieren“. Im Mai wird mit dem Bau einer zweiten Tunnelröhre von der Deutschen Bahn das Jahrhundertbauprojekt an der Moselstrecke von Koblenz nach Trier begonnen. Die Röhre des 4,2 Kilometer langen Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnels wird in nur zwei Jahren Bauzeit mit einer Tunnelvortriebsmaschine errichtet. Die 90 Meter lange und 10 Meter breite Tunnelvortriebsmaschine wurde von der Firma Herrenknecht eigens für den Neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnel gebaut. Die fertige Maschine mit einem Gesamtgewicht von 1.710 Tonnen wurde in insgesamt 91 Transporten an die Mosel gebracht.

Die zweite, diesmal eingleisige Eisenbahntunnelröhre, 4.242 Meter lang, wird bis 2012 von Ediger-Eller aus durch den Berg nach Cochem gebaut. 900.000 Tonnen Gestein müssen ausgebrochen werden, die auf der Schiene abtransportiert und im Westerwald zur Renaturierung einer Tongrube eingesetzt werden. 77.000 Tonnen Beton werden für die Herstellung der Tunnelschale gebraucht werden. Nach der Fertigstellung der neuen Röhre kann dann der alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgebaut werden. Ab 2016 wird der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig, jedoch in zwei getrennten Tunnelröhren laufen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Roswitha Beck wird Patin

Mit einem Jahrhundertprojekt betreibt die Deutsche Bahn AG den Ausbau der Moselstrecke: Der Kaiser-Wilhelm-Tunnel zwischen Cochem und Ediger-Eller erhält eine zweite, mehr als vier Kilometer lange Röhre. Die Patenschaft für das 200 Millionen Euro teure Projekt hat Roswitha Beck, die Ehefrau von Ministerpräsident Kurt Beck, übernommen.

Kaiser-Wilhelm-Tunnel; Bild: dpa

Als Tunnelpatin ist sie während der Bauzeit die irdische Vertreterin der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Mineure.

Die offzielle Andrehfeier gibt es am kommenden Samstag um 10 Uhr auf der Tunnelbaustelle in Ediger Eller. Im Beisein von Roswitha und Kurt Beck sowie von Vertretern der Deutschen Bahn AG wird zunächst eine Statue der Heiligen Barbara gesegnet und dann von der Tunnelpatin an ihren Platz in der Nähe des künftigen Tunneleingangs gebracht.

Roswitha Beck wird außerdem die Tunnelvortriebsmaschine starten, die eigens für den Bau der zweiten Röhre des Kaiser-Wilhelm-Tunnels konstruiert wurde: Die Maschine ist 170 Meter lang, hat einen Durchmesser von zehn Metern und wiegt über 1.700 Tonnen. Sie wird sich in den kommenden anderthalb Jahren von Ediger-Eller bis nach Cochem durch den Berg fräsen und dabei rund 900.000 Tonnen Gestein abbauen.



 
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